Rezension: The Pragmatic Programmer
Aus meinem alten Blog (2012–2017). Der Text steht so, wie ich ihn damals geschrieben habe.
Bild nicht mehr verfügbarAbb. 1: Originalausgabe von The Pragmatic Programmer.(öffnet in neuem Tab)
Abb. 1: Originalausgabe von The Pragmatic Programmer.
Vor einiger Zeit schon wurde mir über Twitter das Buch „The Pragmatic Programmer(öffnet in neuem Tab)“ empfohlen. Anlass war ein Urlaub im März diesen Jahres, für den ich neuen Lesestoff brauchte.
Das 300 Seiten starke Buch habe ich zwar schon direkt im Urlaub verschlungen, komme aber leider jetzt erst zu einer Rezension der englischen Ausgabe. Da ich kein Kindle oder ähnliches besitze, habe ich die gute alte Softcover-Version gelesen. Das Buch ist von den beiden Autoren Andrew Hunt und David Thomas und beschreibt deren Erfahrungen in der Softwareentwicklung. Inklusive Tipps und Tricks, Stolperfallen und häufig auftretende Probleme. Da passt der Untertitel des Buchs „from journayman to master“ doch sehr gut.
Der Inhalt
Das Buch ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die sich auf die insgesamt acht Kapitel verteilen. Was sofort positiv auffällt, ist, dass alle Themen mit viel Wissen und Erfahrungen aus der Praxis der beiden Autoren angereichert sind. Dadurch kommt beim Lesen der 300 Seiten zu keiner Zeit Langeweile auf. Ganz im Gegenteil. Die Seiten fliegen nur so dahin und das gesamte Buch war eher kurzweilig. Die angesprochenen Bereiche sind übrigens grob:
- Der Einstieg
- Die Tools
- Das Programmieren
- Die Projekte
Dadurch wird dem Leser sowohl ein breites Basis- als auch Spezialwissen vermittelt. Dazu gehören beispielsweise der Aufbau eines eigenen Wissensportfolios, die Fähigkeit zur Kommunikation, das Beherrschen von Basistools und die sogenannte pragmatische Paranoia. Damit sind hauptsächlich Tipps und Tricks zum besseren Programmieren gemeint, wie die Fehlerbehandlung und Ressourcenverwaltung. Auch die Arbeit in Projekten kommt in den letzten Kapiteln nicht zu kurz. Die Autoren zeigen beispielsweise Fallstricke beim Erfassen von Anforderungen auf und Lösungen zu Problemen, die im Vorfeld eines Projektes auftreten können.
Alle Infos werden in Form von konkreten Tipps kurz und bündig in einem Satz zusammengefasst. So kommen im Lauf des Buchs 70 Tipps zusammen, die dadurch einfacher zu behalten sind. Zusätzlich streuen die Autoren viele Aufgaben zur Übung und Selbstkontrolle in die Kapitel ein. Im Anhang befinden sich zudem alle Antworten, die mit den eigenen verglichen werden können.
Bild nicht mehr verfügbarAbb. 2: Deutsche Ausgabe von The Pragmatic Programmer.(öffnet in neuem Tab)
Abb. 2: Deutsche Ausgabe von The Pragmatic Programmer.
Zusammenfassung
Obwohl das Buch schon zu den älteren Vertretern gehört und sicherlich die ein oder anderen Bereiche nicht mehr ganz auf dem neusten Stand sind, gehört das Buch – meiner Meinung nach – trotzdem auf die Liste jedes Softwareentwicklers. Auch wenn beim Lesen einiges bekannt vorkommen sollte, helfen die Tipps und Tricks in der Regel auch erfahrenen Entwicklern weiter. Eine klare Empfehlung meinerseits.
Sprache: Deutsch & Englisch
Zielgruppe: Softwareentwickler
Voraussetzungen: Keine
Anhang: Übersicht der Tipps, Antworten zu Aufgaben
Datenträger: Keiner
Ausstattung: Softcover
Gesamtnote: Sehr gut